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Orchidee Pflege: düngen, schneiden, umpflanzen

Wie pflege ich meine Orchidee richtig?

Um möglichst lange Freude an Deiner Pflanze zu haben, solltest Du sie dementsprechend auch gut pflegen. Damit die ganze Blütenpracht der Orchidee Pflanze zum Vorschein kommt. Während der Pflege kann man viele Fehler begehen, die der Pflanze schaden könnten. Damit diese vermieden werden können, zeigen wir den Orchideenliebhabern gerne, wie sie die einzelnen Aufgaben angehen können und wie man die Orchidee richtig düngen, schneiden, gießen, umtopfend und umpflanzen kann.

Bei der Pflege von diversen Sorten der Orchidee sind diese Punkte zu beachten, andernfalls kann sie schnell austrocknen. In den folgenden Abschnitten werden wir Dir Schritt für Schritt die Pflege einer Orchidee erläutern.

Orchidee düngen

Wie dünge ich meine Orchidee richtig?

Orchideen werden wenig gedüngt, dennoch ist es für die Unterstützung ihres Wachstum nötig. Hierzu gibt es eine wichtige Regel: diesen Pflanzen dürfen unter keinen Umständen Leitungswasser mit Düngemittel gegeben werden. Der Grund dafür ist, dass die Pflanze den hohen Kalkanteil in dem Wasser und das Salz der Dünge nicht gleichzeitig ertragen kann. Dies ist ein fataler Irrtum und führt zur Schädigung der Orchideenwurzel. Das Wasser muss weich und kalk frei sein!

Wie generiere ich ein optimales Wachstum für meine Orchidee?

Das erste was die Pflanze benötigt, sind stickstoffreiches Nahrungsmitteln, wodurch sie eine gesunde und reichliche Entwicklung der Blätterwachstum und der Triebe erreichen kann. Sollte die Orchidee unterversorgt sein, erkennt man dies an den kleinen gelben Blättern. 

Ein weiterer wichtiger Nährstoff wäre das Phosphor. Dies ist wichtig für die Weiterbildung der Wurzeln und ihre Blüten. Sollte es nicht genug davon geben, ist es an der Blattunterseite mit einer rötlichen Färbung erkennbar. Des Weiteren benötigt die Wurzelvermehrung Kalzium. Sie verdickt und stärkt die Pflanze, anderseits wächst sie bei einem Mangel langsamer. Ebenso ist das Magnesium für den Stoffwechselprozess wichtig. Dadurch wird sie angeregt und die Orchideenblätter färben sich mit einem satten dunkelgrün. Fehlt es an Magnesium bleiben die Blätter hellgrün.

Orchidee gießen

Wie gieße ich meine Orchidee richtig?

Das wichtigste in kürze:

  • Keinen großen Temperaturunterschieden aussetzen
  • Orchideen vertragen kein kaltes Wasser
  • Die Erde der Orchideen mit Bulben sollten vor dem Gießgang fast ausgetrocknet sein
  • Gießwasser: kalkfrei, Härtegrad 2, z. B. Regenwasser
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Der Gießgang ist bei einer Pflanzenpflege sehr wichtig. Dennoch ist zu beachten, dass es bei jedem einzelnen von all den vielfältigen Orchideensorten anders geregelt ist. Zunächst solltest Du vor dem Gießen auf die Gießwasser- und Umgebungstemperatur beachten. Die Orchidee verträgt keine großen Temperaturunterschiede. Dazu können Orchideen kaltes Wasser nicht ertragen, da sie sonst für Krankheiten schneller anfällig werden. Die Frage, wie häufig die Pflanze gegossen werden soll, kommt auch des Öfteren. Da es nun mal verschiedene Sorten gibt, kann dies nicht genau beantwortet werden. Dennoch gibt es einige bestimmte Faustregeln:

Bei Orchideen mit sogenannten Bulben sollten bis zum nächsten Gießgang fast ausgetrocknet sein. (Bulben sind verdickte „Triebteile“ bzw. Teile am Blattstiel, die als Speicherorgan für Wasser und Nährstoffe dienen.) Des weiteren dürfen Sie etwas trocknen, aber nicht vollkommend.

Wichtig zu wissen ist, dass der Ursprung der Orchidee aus dem fernen Regenwäldern kommt. Die Dschungelpflanzen wachsen dort auf Bäumen und Felsen und wachsen mit gesundem Regenwasser. Somit kommen wir auch zu dem Aspekt Gießwasser: da Orchideen sehr anfällig sind, wird kalkfreies Wasser empfohlen! In Deutschland erträgt die Blütenpracht das Wasser mit einer Härtegrad 2. Andernfalls würde das kalkhaltiges Leitungswasser zu einem schweren Beeinträchtigungen des Orchideens-Wachtstums führen.

Das Wasser könnte in vielen Fällen weich gemacht werden, indem man beispielsweise Leitungswasser mit destilliertem Wasser vermischt. Eine weitere Möglichkeit wäre sich eine „Umkehr-Omose-Anlage“ (ab 50€) zu zu besorgen. Dies dient dazu, das Kalk und die Salze aus dem Wasser zu eliminieren. Diese Methode eignet sich besonders für Orchideenfans, die viele Pflanzen haben.

Orchidee umtopfen

Wie und wann muss ich meine Orchidee umtopfen?

In diesem Abschnitt folgt das Thema Orchidee Umtopfen: wie und wann soll man es machen? Als erstes sollte die Orchidee alle zwei bis drei Jahren umgetopft werden. Allerdings gibt es auch Ausnahmen, wie wenn es zur einer Wurzelfäulnis kommt oder wenn Schädlinge entdeckt wurden. In diesem Fall ist es wichtig, die Erde zu wechseln und das Umtopfen schnell zu erledigen. Hierbei solltest Du ein Orchideensubstrat verwendet werden und keine Blumenerde!

Der ideale Zeitpunkt um die Orchidee umzutopfen ist bei verschiedenen Orchideen je nach Art unterschiedlich. Ein empfohlener Zeitraum wäre das Frühjahr und der frühe Herbst. Dazu sollte der Umbauprozess nach der Blüte geschehen. Während dieses Prozesses kann es zu einem kurzzeitigem Wachstumstopf kommen. Darum ist zu achten, dass dies erst realisiert wird, sofern die neuen Triebe bereits mehrere Zentimeter gewachsen sind und schnell neue Wurzeln bilden können. Kurz vor dem Prozesstermin sollte die Orchidee gut gegossen und gedüngt werden. 

Orchidee schneiden

Wie schneide ich meine Orchidee?

Eine Pflege benötigt immer Zeit und Geduld. Dazu gehört auch das Schneiden. Die Orchidee ist ein Prachtexemplar und wächst bei optimaler Pflege recht groß. Daher benötigen Orchideen viel Platz, um sich zu entfalten. Aus diesem Grund ist das Schneiden für das Wachstum konstant zu halten.

Ebenso dient das dies für die Blütenbildung, sodass sie kräftiger und dichter wachsen. Dennoch musst Du auch auf die paar Spezialsorten achten, da die Menge des Abschneidens eventuell abweichen kann.

Bevor die dies durchführst, solltest Du darauf geachtet, dass die Schere scharf und sauber ist, damit die Pflanze nicht mit giftigen oder verseuchten Substanzen in Berührung kommt.

Das Schneiden sollte dann geschehen, wenn die Blütenständige gesamt abgeblüht sind und die Stängel und Blätter abgestorben sind. Ein Anzeichen dafür ist erkennbar, wenn die Pflanzenteile mit einer gelblichen oder bräunlichen Färbung gebildet haben. Pflanzenteile, welche noch grün sind, werden nicht abgeschnitten!

Der richtige Standort für deine Orchidee

Wo soll ich meine Orchidee platzieren?

Die Orchidee benötigt wie jede Pflanze viel Sonnenlicht um zu wachsen. Oftmals werden sie zu Hause an der Fensterbank gesellt. Ein guter Stellplatz wäre der West- oder Ostfenster. Sie erhalten dort die ausreichende Lichtversorgung und wird von der prallen Sonne nicht gefährdet.

Die Platzierung der Orchidee im Wintergarten ist ein besonderes Glück. Das liegt an der hohen Luftfeuchtigkeit und Temperaturen von vielen anderen Pflanzen oder Orchidee Arten. Allerdings ist achtzugeben, dass keine direkten Sonneneinstrahlungen erfolgen.

Achtung: Temperatur!

Da die Orchidee ursprünglich aus dem Regenwald kommt und in freier Natur und gleichmäßigen Klima aufwächst, ist dies sowohl in der Wohnung als auch im Garten gewünscht. D. h. Orchideen möchten in einer warmen Umgebung wachsen. Es ist aber drauf zu achten, dass die Heizungsluft nicht direkt auf die Blätter trifft, weil sie schnell vom Austrocknen gefährdet ist. Natürlich gibt es auch Orchideen, die es etwas kühler haben mögen. Dafür sind die Terrassen, Gärten oder Balkons super dazu geeignet. Wenn Du die geeignete Temperatur beobachten willst, kannst Du es anhand eines Thermometers oder Hydrometer tun. Mithilfe dessen kannst Du die Luftfeuchtigkeit messen und bei Not reagieren.

Schädlinge für Orchideen

Was für Schädlinge gibt es für Orchideen und wie kann ich sie bekämpfen?

Die Orchidee ist ein elegantes Prachtexemplar, dennoch muss sie während der Pflege vor Schädlingen geschützt werden. Um sie vor solchen Geziefern zu schützen, muss die Pflanze regelmäßig untersucht werden. Wichtig ist, dass Du bei den Schädlingen zwei Sachen unterscheidest: Zum einen sind es die Schädigungen, die sich in dem Substrat des Schadens einnisten und bilden; zum anderen sind es die Schädigungen, die sich an der Pflanze selbst befinden. 

Folgend haben wir eine Auflistung, welche die am meisten verbreitete Schädlinge bei Orchideen sind:

  1. Ohrwürmer
  2. Schnecken
  3. Weiße Fliege/ Mottenschildlaus
  4. Blattläuse
  5. Schildläuse

Um diese zu bekämpfen könnten Hausmittel oder biologische Mittel eingesetzt werden. Sollte dies nicht ausreichen, sollte man sich ein Schädlingsmittel holen. Allerdings sollte auch auf der Verpackungsrückseite auf die Anleitung streng geachtet werden. Andernfalls kann durch das Retten der Orchidee mehr Schaden eingefügt werden als man es wollte.

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