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Bogenhanf Pflege: gießen, schneiden und mehr

Wie kann ich meinen Bogenhanf richtig pflegen, gießen und schneiden? Hier erfährst Du alles Wissenswerte zu der Bogenhanf Pflege

Bogenhanf gießen

Im Vergleich zu anderen Pflanzen verbraucht der Bogenhanf nur minimal Wasser. Bei zu viel gegossenem Wasser kann die Pflanze sterben, denn ein Wasserüberschuss kann einen Wasserstau verursachen, der zu einer Würzelfäule führen kann. In Fällen, in denen Du Dir unsicher bist, ob jetzt gegossen werden soll: Besser seinlassen oder sehr vorsichtig in kleinen Mengen gießen. Weiterhin ist die Wassermenge unter anderem von der Topfgröße, der Größe der Blätter und der gegebenen Lichtintensität abhängig. 

Wie gieße ich meinen Bogenhanf?

Beim Gießen solltest Du darauf achten, dass die gesamte Erde davor komplett abgetrocknet ist. Zwischen Oktober und Februar sollst Du den Bogenhanf nur alle sechs bis acht Wochen einmal gießen. Während der Hauptwachstumszeit im Frühling und Sommer sollst Du die Pflanze alle zwei Wochen einmal gießen.

Bogenhanf schneiden

Wie schneide ich meinen Bogenhanf?

Da das Schneiden der Blätter das Wachstum des Bogenhanfs abbremst, ist in der Bogenhanf Pflege davon abzuraten! Dennoch besteht eine Möglichkeit die Blätter zu halbieren – das sieht aber nicht immer schön aus. Die braunen Flecken (auch Blattflecken genannt) können aber weggeschnitten werden. Da die Pflanze und somit die Größe der einzelnen Blätter die 150 cm nicht überschreiten soll, kannst Du bei Bedarf auch die am stärksten wachsenden Blätter wegschneiden.

Bogenhanf düngen

Wie kann ich meinen Bogenhanf düngen?

Für die richtige Bogenhanf Pflege ist das Düngen sehr wichtig. Die gute Nachricht Du brauchst nur sehr wenig Dünger, da der Bogenhanf sehr langsam anwächst. Flüssig-Dünger, Kakteendünger oder Sukkulentendünger solltest Du am besten nur in kleiner Menge zwischen März und Juli hinzufügen. Die Düngemenge hierfür ist meist abhänig vom Dünger und auf der jeweiligen Verpackung gekennzeichnet.

Herkunft des Bogenhanf

Von woher kommt der Bogenhanf?

Der Bogenhanf (auch als die Sansevieria bekannt) ist ein Mitglied der Familie der Spargelgewächse. Die Pflanze ist eng mit dem Drachenbaum verwandt und wird des Häufigeren auch als die Schwiegermutter-Zunge bezeichnet. Der Bogenhanf kommt aus Südasien, Madagaskar und Afrika. Die Pflanze kann aus diesem Grund in Regionen mit etwas höheren Temperaturen, wie in Florida oder Südeuropa problemlos über das ganze Jahr draussen überleben. Der Bogenhanf gilt als eine der pflegeleichten Zimmerpflanzen, die sehr beliebt ist. Bogenhanf Pflanzen haben auch einen hohen Wert in der Zimmerkultur.

Optimaler Standort für den Bogenhanf

Wo platziere ich meinen Bogenhanf?

Die Bogenhanfpflanzen brauchen nicht unbedingt einen vollsonnigen Standort, sondern können auch in Trockenregionen gut auskommen. Bei starker Sonneneinstrahlung kann es bei fehlender Eingewöhnung auch zu schweren Blattverbrennungen kommen. Der ideale Standort für den Bogenhanf soll best möglichst von hell bis halbschattig sein. Bei Bogenhaftpflanzen, die ein bisschen „bunter“ sind, sind etwas hellere Standorte am besten geeignet. Der Grund dafür: Die Zeichnungen an den Blättern können sich erst bei genügend Helligkeit ausbilden. Abgesehen davon, kann das Gewächs aber auch ohne Probleme an einem dunkleren bis schattigeren Ort gut wachsen.

Ein zusätzlicher Tipp von uns wäre die Auswahl von einem Standort mit etwas Wärme und hoher Luftfeuchtigkeit. Idealerweise stellst Du die Pflanze auf der Fensterbank in ein helles Tageslichtbad.

Bogenhanf verblüht

Blühen Bogenhanf Pflanzen?

Wenn eine gute Bogenhanf Pflege vorhanden ist, kann sie nach einiger Zeit gelegentlich eine Blüte ausbilden. Die folglich süßlich duftenden, grünlich weißen Blüten sind rispenartig an einem kurzen Schaft angeordnet. Diese öffnen sich stets nur in der Nacht. Nach der Blüte stirbt der blütentragende Trieb ab, aber nicht die Pflanze. 

Bogenhanf überwintern

Kann ich meinen Bogenhanf überwintern?

Der Bogenhanf kann außerhalb des Hauses nicht überwintern, denn es ist eine Temperatur von ungefähr 15 Grad Celsius erforderlich. Vor allem ist es immer wichtig, den Bogenhanf in kleinen Mengen zu gießen.

Bogenhanf vermehren

Kann ich meinen Bogenhanf vermehren?

Ein Bogenhanf kann, wie alle anderen Pflanzen, problemlos vermehrt werden. Für die Vermehrung kannst Du den Samen verwenden. Diese Samen entwickeln sich in den orangeroten Beeren des Bogenhanfs. Als Alternative bietet sich die Vermehrung durch Stecklinge oder durch eine Teilung des Bogenhanfs an.

Bogenhanf umtopfen

Wie soll ich meinen Bogenhanf umtopfen?

Den Bogenhanf würde man i. d. R. schon direkt nach der Anschaffung umtopfen können. Jedoch wird die Pflanze besser alle 1-3 Jahre umgetopft, da die Pflanze bis dahin aus dem aktuellen Topf rausgewachsen ist. Hierfür solltest Du am besten einen Ziertopf benutzen. Der Ziertopf sollte mindestens 20% größer sein als der vorherige Topf. Idealerweise kannst Du Universaltopferde oder Kaktuserde für das Umtopfen verwenden.

Anfälligkeit für Krankheiten und Schädlinge

Was sind die Schädlinge und Krankheiten von dem Bogenhanf?

Die pflegeleichten Gewächse sind robust und werden daher eher selten von den typischen Schädlingen befallen bzw. erkrankt. Sollte die Pflanze trotzdem aus Unglück von Schädlingen an den Blättern angegriffen werden, solltest du den Bogenhanf sanft mit einer milden Seifenlauge abwaschen. Auch Vergiftungsfälle, wie ein Pilzbefall kommen immer häufiger bei dieser Zimmerpflanze vor. Dies ist durch die feuchte Punkte auf den Blättern anzumerken. Die bakterielle Weichfäule hingegen sorgt dafür, dass das Blattgewebe matschig wirkt. In solchen Fällen ist die Mutterpflanze leider oftmals nicht mehr zu retten und führt den Pflanzentod hervor.

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