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rote Amaryllis nach guter Pflege

Amaryllis Pflege: richtig überwintern, gießen und mehr

Hier erfährst Du alles Wissenswerte zu der Amaryllis Pflege und die Antwort auf die Frage, wie Du deine Amaryllis Pflanze richtig überwintern, gießen, düngen und pflegen kannst!

Amaryllis überwintern

Wie kann ich meine Amaryllis überwintern?

Da die Amaryllis nicht frosthart ist, sollte diese Pflanze über die kalte Jahreszeit hinweg an dunklen und kühlen Standorten bis zu 15 Grad Celsius untergebracht werden. Die Pflanze entwickelt und generiert sich folglich innerhalb der Ruhezeit von selbst und sammelt Kraft und Energie für die nächste Blüte. Vertrocknete Blätter kannst Du zugleich entfernen.

Amaryllis schneiden

Wie schneide ich meine Amaryllis?

Sobald sich die Blütezeit dem Ende zuneigt, solltest Du die verblühten Blüten zeitnah innerhalb von paar Tagen abschneiden. Bevor die Prozedur des Abschneidens beginnt, solltest Du zunächst einmal auf die Handschuhe zurückgreifen, da Du sonst mit dem giftigen Pflanzensaft in Kontakt treten könntest.

Des Weiteren solltest Du eine saubere und scharfe Schere für das Schneiden benutzen. Du solltest dann am Blütenstandstiel festhalten und diese vom Hauptstängel abschneiden. Danach kannst Du den Hauptschaft bis auf 5 cm zurückschneiden.

Amaryllis gießen

Wie gieße ich meine Amaryllis?

Da die Amaryllis eine Zwiebelblume ist, ist sie sehr empfindlich, was die Wassergaben angeht. Für das Gießen einer Amaryllis eignen sich folgende Gießverfahren für bestimmte Zeitperioden:

Ab Beginn November bis zum Wuchs bzw. Austrieb der Blütezeit solltest Du die Pflanze alle 2 – 3 Tage gießen. Innerhalb der Blütezeit ist es wichtig ihr reichlich Wasser zu geben. Hierbei ist dennoch auf Staunässe zu achten, denn diese können das Absterben der Pflanze hervorrufen. Um dies zu vermeiden solltest Du das übrige Wasser vom Übertopf immer schön wegschütteln.

Ab Anfang März bis schließlich Mitte Juli solltest Du die Pflanze nach Bedarf gießen – also sobald die oberste Schicht der Erde abgetrocknet ist. Dies ist je nach Standort der Pflanze und den Temperaturen unterschiedlich.

Ab Ende Juli solltest Du deine Amaryllis nur noch mit kleinen Gießmengen in größen Intervallen gießen, da die Pflanze ab Anfang August in ihre Ruhephase eintritt. Hier solltest Du die Pflanze innerhalb von 5 Wochen gar nicht mehr gießen, da sich die Blüten sonst nicht entwickeln können. Ab November kannst Du das Gießverfahren wie gewöhnt tätigen.

Amaryllis düngen

Wie dünge ich meine Amaryllis?

Die Amaryllis sollte von April bis August alle zwei Wochen regelmäßig gedüngt werden. Von September bis März hingegen sollte kein Dünger mehr verabreicht werden. Als Beispiel könntest Du bei der Pflanzung ca. 1 Esslöffel Hornspäne hinzugeben.

Darüberhinaus kannst Du auch organische Düngemittel wie Komposte, Wurmtee und Brenesseljauche verwenden. Besonders gut ist eine Zugabe von Beinwelljauche, was sich für die Stärkung der Pflanze besonders gut eignet.

Die Herkunft und Arten der Amaryllis

Von woher kommt die Amaryllis und was für Amaryllis Arten gibt es?

Die Amaryllis stammt aus Brasilien. Im Jahre 1790-1800 wurde die Pflanze Amaryllis in der europäischen Region qualifiziert bzw. kultiviert und zählt heutzutage zu den schönsten und den beliebtesten Zwiebelpflanzen. Der Name stammt aus dem altgriechischen und bedeutet so viel wie, das Funkeln bzw. das Strahlen.

Die Amaryllis gehört zu der Gattung und Gruppierung der Hippeasturm und ist auch unter anderem als Ritterstern bekannt. Bekannte Arten sind die Benfica, Magnum und die Ferrari Amaryllis Pflanzen.

Optimaler Standort für die Amaryllis

Wo ist der optimale Standort für meine Amaryllis?

Eine Amaryllis hat keinen festen Standort. In ihrer Blütezeit, solltest Du sie in hellen Standorte hinstellen. Allerdings sollten diese Standorte eine Temperatur von 18 bis 22 Grad Celsius haben.

Während der Wachstumsphase, solltest Du die Amaryllis in sonnigen und warmen Standorten aufbewahren. Hierfür eignet sich der Balkon oder der Garten.

Innerhalb der Ruhepause der Amaryllis, solltest Du diese in kühlen und dunklen Standorten bewahrt. Die Temperaturen hierbei sollten
zwischen 5 und 9 Grad Celsius betragen.

Amaryllis Vermehrung

Wie vermehre ich meine Amaryllis richtig?

Für die Vermehrung der Amaryllis gibt es eine Technik: zunächst sollten die Blüten bestäubt bzw. befruchtet sein, damit die Amaryllis Früchte mit Samen hervorbringen kann. An den Stängeln solltest Du dann folglich ab und zu leicht schütteln. Dieser Schritt dient dazu, damit die Polen sich verteilen.

Im Anschluss bekommst Du die Fruchtknoten innerhalb von 4 bis 6 Wochen. Darauffolgend solltest Du die Samen aus den Kapseln entnehmen und aussäen. Diese Samen kannst Du in kleinen Töpfen im Abstand von 5 cm einpflanzen und gießen.

Für einen schnelleren Wachstum der Amaryllis kannst Du hier eine Haube oder eine Plastiktüte zum Aufsetzen und Überstülpen benutzen.

Krankheiten und Schädlinge von einer Amaryllis

Was für Schädlinge und Krankheiten gibt es bei der Amaryllis?

Die Amaryllis ist zwar eine unempfindliche Topfpflanze, jedoch wird sie trotzdessen, wie auch bei anderen Pflanzenarten, oft von Krankheiten und Schädlingen befallen. Hierzu zählt der Befall von Milben, Fäulnis, Thripse und die Pilzerkrankung roter Brenner. Eine Art Bekämpfung ist bei der Amaryllis kaum möglich.

Vorbeugen kann man diese am besten, wenn die Zwiebel nur von unten aus gegossen werden. Somit kommt sie nicht mit dem Wasser in Berührung. Falls die Vorbeugung scheitert und der Befall eintritt, sollte die Amaryllis entsorgt werden.

Exkurs: Ist die Amaryllis giftig ?

Ist die Amaryllis giftig? -JA!

Die Amaryllis ist für Menschen und andere Lebewesen tödlich, da diese giftige Alkaloide beinhaltet. Die höchste Giftkonzentration sammelt sich in den Zwiebeln.

Die Giftkonzentration wirkt zelltoxisch, was heißt, dass sie diverse Nerven- und Körperzellen angreift. Reaktionen wie Benommenheit, starke Übelkeit, Herzrasen, Durchfall und Schweißausbrüche bis hin zur Nierenversagen können bei der kleinsten Berührung herbeigeführt werden.

Demnach sollte der Verzehr und ein Hautkontakt strengstens vermieden werden. Besonders bei Virenbefall sollte wie bereits erwähnt die Pflanze schnellstmöglich entsorgt werden.

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