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Kartoffeln pflanzen, pflegen und mehr

Hier erfährst Du alles Wissenswerte zu der Kartoffeln Pflanzen Pflege und die Antwort auf die Frage: Wie kann ich meine Kartoffeln Pflanzen richtig pflanzen, ernten, verwerten und mehr?

Kartoffeln pflanzen

Die Kartoffelpflanze gehört zu den Pflanzenarten, die ausgesät und gepflanzt werden kann. Das kann allerdings dazu führen, dass die Sämlinge von der Form und Farbe her, anders als die Mutterpflanze aussehen können. Ein wichtiger Vorteil des Aussäens ist, dass sich dadurch auftretende Viruskrankheiten eindämmen lassen.

Du kannst die aus den Beeren stammenden Samen gleich ernten, sobald sie weich sind. Dennoch solltest Du die Samen erst rausholen, abspülen und trocknen lassen, nachdem sie zwei Monate nachgereift sind. Die Samen solltest Du ab Februar bei 18 bis 20 Grad Celsius auf dem Fensterbrett aussäen.

Anschließend solltest Du die Jungpflanzen in kleine Töpfe pikieren. Ins Beet können die Jungpflanzen erst nach dem Eisheiligen. Hierbei solltest Du darauf achten, dass die Wurzelballen circa 20 Zentimeter unter der Erde liegen.

Gängiger ist die Methode, Kartoffeln einfach zu pflanzen. Der richtige Zeitpunkt des Kartoffellegens ist Region- und Klimaabhängig. In milderen Regionen werden Kartoffeln teilweise schon im April eingepflanzt. In Bergregionen wird teilweise erst Anfang Mai damit angefangen.

Wie pflanze ich meine Kartoffeln richtig?

Bereits ab März kannst Du die Kartoffeln schon vorkeimen. Somit kannst Du die Ernte auch früher tätigen. Hierfür müsstest Du mittelgroße Knollen bis zur Hälfte in flache, mit Pflanzenerde gefüllte Kisten stellen. Dies solltest Du am besten in helle Gewächs- oder Gartenhäuser tätigen. Die passende Temperatur sollte rund 15 Grad Celsius liegen. Nach etwa sechs Wochen kannst Du die Kartoffeln circa 10 Zentimeter tief ins gewünschte Beet einpflanzen.

Der frühere Erntetermin bei vorgekeimten Kartoffeln ist ein wesentlicher Vorteil. Dabei wachsen die Kartoffeln Pflanzen bei kühler Witterung auch weiter und reifen, bevor die Knollen- und Krautfäule sich ausbreiten. Der Ertrag kann dadurch bis zu 20 Prozent höher ausfallen.

Worauf Du achten sollst

Damit alle Pflanzen dieselbe Fläche zur Verfügung haben und möglichst gerade werden, solltest Du eine Pflanzenschnur benutzen.

Zwischen den Reihen solltest Du gut 50 Zentimeter Platz frei lassen. In die Pflanzengrube kannst Du eine gute Schicht Kompost, Hornmehl oder Hornspähe eingeben. Die vorgekeimten Knollen sollen mit circa 30 Zentimeter Abstand leicht in die Erde gedrückt werden. Im Anschluss kannst Du die Pflanzengräben mit einer Harke zuziehen.

Falls Du keinen Garten oder eine Freilandfläche für den Anbau hast, kannst Du die Kartoffeln Pflanzen auch in einem Kübel auf dem Balkon anbauen. Um hierbei den Ertrag zu verbessern, ist es sinnvoll nur eine Knolle pro Gefäß zu setzen.

Zwei bis drei Wochen dauert es, bis sich das erste Grün zeigt. Danach ist es wichtig die Pflanze feucht zu halten. Kartoffeln lieben feuchte Böden, dennoch reagieren sie bei Staunässe sehr empfindlich. Um dies zu vermeiden sind Abzugslöcher und eine Drainage zwingend notwendig.

Optimaler Standort und Boden für die Kartoffeln Pflanze

Wo ist der optimaler Standort für meine Kartoffeln Pflanze und wie soll der optimale Boden sein?

Für eine gute Entwicklung der Kartoffelzucht sind sowohl der Boden als auch der Standort wichtige Bestandteile. Daher ist es ratsam, diese auf einen leichten bis mittelschweren Boden einzupflanzen. Grundsätzlich ist jeder gelockerte, unkrautfreier Gartenboden zum Anbau der Kartoffeln Pflanze gut geeignet. Dennoch solltest Du den Boden vor dem Auspflanzen mit einem Spaten umgraben.

Der Boden soll eine Temperatur von 9 Grad Celsius haben. Kartoffeln sind sogenannte Starkzehrer, was heißt, dass sie sehr viel Nährstoffe brauchen. Diese erfreuen sich immer über eine extra Portion Kompost im Pflanzenloch. Bei aufkommendes Unkraut, welches oftmals auftritt, wenn die Fläche erst gerodet wurde, kannst Du durch häufiges Anhäufeln und Hacken gut vermeiden.

Die Kartoffel kommt auf einen kargen Boden zurecht, dennoch wird eine nährstoffreiche Beete empfohlen. Dieser solltest Du mit ausgereiftem Mist und Kompost anreichern. Des Weiteren solltest Du damit rechnen, dass die Erträge auf kargen Boden geringer fallen.

Fruchtfolge und Mischkultur der Kartoffeln Pflanzen

Kartoffeln hinterlassen gute Böden. Aus diesem Grund sind sie als eine ideale Vorkultur für diverse Gemüsearten geeignet. Die Kartoffeln sollten auf der gleichen Parzelle nur alle vier Jahre angebaut werden. Dabei ist ein kontinuierlicher Fruchtwechsel und zahlreiche Mischkultur dringend empfohlen. Beispielsweise wäre das mit Möhren oder dicke Bohnen.

Hierbei solltest Du keine Tomaten in der Nähe von Kartoffeln einpflanzen. Andernfalls kann es zur Übertragung von Krankheiten und Fäulnisbildung von Kräuterfäule führen.

Pflege der Kartoffeln Pflanzen

Wie pflege ich meine Kartoffeln Pflanze richtig?

Kartoffeln sind sogenannte Hackfrüchte. Das heißt, sie müssen regelmäßig gehackt und angehäufelt werden. Wenn Du es davor noch nie gemacht hast, musst Du es spätestens an dem Zeitpunkt tätigen, wenn sich das erste Grün in der Beetfläche bildet. Dadurch kannst Du feststellen, dass es eine Bodenlockerung hat und Unkrautfrei ist. Demzufolge bilden die Pflanzen eine Menge von dicken Knollen.

Als Alternative für die Bildung von Knollen wäre, dass Du sie anhand einer 20cm dicken Mulchschicht bedeckst. Dadurch kannst Du die Bildung von Mikroorganismen fördern. Bei der Knollenbildung solltest Du die Pflanze am Morgen reichlich bewässern. Dadurch verhinderst Du die Ernteschäden.

Zum Thema Düngen ist die Kartoffel bescheiden. Im Herbst kann der Mist auf das Beet erfolgen. Währenddessen solltest Du beim Düngen sparsam sein. Erhaltet die Pflanze zu viel Stickstoff, kann es dazu führen, dass sie krankheitsanfällig wird.

Ernte der Kartoffeln Pflanzen

Wie ernte ich meine Kartoffeln Pflanzen?

Üblicherweise werden Kartoffeln geerntet, wenn diese ihre natürliche Ruhepause einlegen. Das ist circa drei Monate nach dem Pflanzen der Fall.
Bevor das Kraut verdorrt, wird es zuerst gelb und verbräunt. Bei Befall durch die Krautfäule, müssen die Kartoffeln aus der Erde, um den drohenden Pilzbefall den Knollen zu vermeiden.

Zum Testen kannst Du eine Staude an einem sonnigen, trockenen Tag ausgraben. Wenn sich die Knollen leicht von den Sprossen lösen und die Kartoffelschale ausgereift und abriebfest ist, sind sie in der Regel zur Ernte bereit. Besonders gut zur Ernte geeignet, ist eine Grabgabel.

Um an die Kartoffel zu kommen, musst Du die oberen Pflanzenteile mit der Grabegabel anheben und mit den anhängenden Knollen aus der Erde ziehen. Die Kartoffeln sollten zügig verwertet werden. An Spätsorten die hingegen lagerfähig sind, solltest Du erst ernten, wenn sie von einer Korkschicht umgeben sind.

Es ist auch möglich die größten Knollen einzeln zu nehmen, nachdem Du die Wurzeln freigelegt hast. Im Anschluss solltest Du die Reihen aber wieder mit Erde anhauen, damit die restlichen Kartoffeln weiter wachsen. So brauchst Du nicht die ganzen Stauden auszugraben. Vor allem in kleineren Gärten oder bei der Anbau in Pflanzensäcken lohnt sich diese Methode.

Einlagerung der Kartoffeln Pflanzen

Wie lagere ich mein Kartoffeln richtig ein?

Um die geernteten Knollen bis zum nächsten Frühjahr genießbar zu machen, bewahrt man sie am besten in einem kühlen, dunklen und Frost freiem Keller auf. Geschädigte Knollen solltest Du am besten sofort aussortieren. Gesunde hingegen lässt Du auf dem Beet nachtrocknen. Die Kartoffeln sollten soweit abtrocknen, dass die anhaftende Erde so gut wie von allein abbröckelt.

Generell ist bei der Einlagerung darauf zu achten, dass die Kartoffeln keine Verfärbungen oder auffällig eingesunkene Stellen aufweisen. Das gilt natürlich auch bei gekauften Kartoffeln. Um zu verhindern, dass die Knollen keine grünen Stellen bekommen und somit das gesundheitsschädliche Solanin bilden, solltest Du die Knollen möglichst im dunkel aufbewahren.

Die optimale Lagertemperatur liegt bei vier bis sechs Grad Celsius. Warme Lagerstätten begünstigen die Keimbildung und beschleunigen den Vitamin C Abbau. Bei Minusgraden hingegen wandelt sich die enthaltene Stärke in Zucker um und führt somit zu einem unangenehmen südlichen Geschmack. Aber selbst bei optimalen Bedingungen kommt es dazu, dass die Knollen faulen können. Deshalb sollten die Kartoffeln regelmäßig kontrolliert werden und entsprechende Knollen aussortiert werden.

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