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grünes großer Bambushalm mit Trieb - Bambus Pflanzen schneiden - schneiden+pflegen

Bambus Pflanzen schneiden und mehr

Wie wir es immer gerne sagen: Für eine möglichst langfristige Freude an Deiner Pflanze, solltest Du sie dementsprechend auch gut pflegen. Hier verraten wir Dir, wie Du bei Bambus Pflanzen alles (Schneiden, Gießen, Düngen, …) richtig machen kannst!

Das Schneiden Deiner Bambus-Pflanze

Die beste Zeit um Dein Bambus nach Deinen Vorstellungen zu gestalten, ist im Sommer. Du kannst den Bambus dennoch das ganze Jahr über schneiden. Falls der Bambus groß werden soll, ist es wichtig, die Pflanze regelmäßig zu schneiden. Das Schneiden der Äste hilft beim Wachstum. Der Bambus wächst somit schneller nach. Bei vielen Bambussorten kann man die Triebe wegschneiden.

Wie schneide ich meine Bambus Pflanze?

Für den Pflegeschnitt musst Du vor dem Austrieb, ältere Halme bodeneben abschneiden. Du solltest darauf achten, dass die Halme beim Schnitt voll entwickelt sind. Denn Halme, die man abschneidet während sie sich noch im Wachstum befinden, sterben komplett ab. Eine schnellwachsende Pflanze wie der Bambus sollte regelmäßig zurückgeschnitten werden.

Der Rückschnitt von Bambuspflanzen geht jedoch etwas anders als der Rückschnitt von andere Pflanzen. Der Bambus bildet keine Reserve Knospen, demnach wird ein abgeschnittener Bambustrieb auch nicht erneut austreiben. Aus der Wurzel heraus bilden sich jedoch immer wieder neue Triebe. Wenn Du also alte, dicke Bambustriebe an der Wurzel abschneidest, kann dadurch das Wachstum neuer Triebe begünstigt werden, damit der Bambus wieder jung und frisch aussieht. Den Bambus kannst Du das ganze Jahr hindurch zurückschneiden. Dennoch solltest Du nach dem Winter beschädigte Triebe entfernen.

Bambus Pflanzen richtig gießen 

Wie gieße ich meine Bambus Pflanze richtig?

Ein junger Bambus ist noch nicht in der Lage, genug Wasser durch seine Wurzeln aus dem Boden aufzunehmen. Damit sich die Wurzeln gut entwickeln können, brauchen Bambus-Pflanzen relativ viel Wasser. Aus diesem Grund ist es wichtig, den frischen Bambus im ersten halben Jahr nach dem Pflanzen zusätzlich zu gießen. So solltest Du in den ersten Woche nach dem Pflanzen, die Bambus-Pflanze jeden Tag bewässern. Vor allem, wenn es besonders warm und trocken ist, solltest Du den Bambus regelmäßig gießen. 

Nach der ersten Woche braucht man die Pflanze nur noch 2-3 mal in der Woche zu bewässern. Sollte die Bambus-Pflanze aufgrund von Wassermangel die Blätter einrollen, musst Du sie möglichst sofort gießen. Durch die Blätter verdunstet die Pflanze Feuchtigkeit. Im Sommer zeigt der Bambus einen Wassermangel in dem er die Blätter einrollt. Im Winter wiederum, solltest Du den Bambus nur bei frostfreiem Wetter gießen.

Pflanzen, die in Kübeln stehen, brauchen naturgemäß noch öfter Wasser als Pflanzen in freiem Boden. Du kannst den Bambus im Winter auch gelegentlich mit lauwarmem Wasser gießen. Dennoch darfst Du eines nicht vergessen: Obwohl die Pflanze viel Wasser braucht, darf sie keine Staunässe bekommen.

Düngen und Nährstoffe

Wie kann ich meine Bambus Pflanze düngen und was die wichtigsten Nährstoffe?

In den ersten 2 Monaten nach der Pflanzung des Bambus im Frühjahr oder Frühsommer solltest Du die Bambuspflanzen nicht düngen. Durch den Kompost ist zunächst genügend Vorratsdünger für die erste Zeit vorhanden. Erst wenn die Pflanze richtig angewurzelt ist, solltest Du mit dem Düngen anfangen. Bambus-Pflanzen bevorzugen einen Erdboden der nährstoffreich ist. Deshalb ist es immer wichtig, den Bambus in regelmäßigen Abständen zu düngen. Man sollte hierbei jedoch gut auf die Sorte des Düngers achten, den man verwendet will. Ein organischer Dünger wie Kompost kann hier am besten verwendet werden. Auch Hühner-, Pferde- oder auch Taubenmist, der bereits gut zersetzt ist eignet sich gut. Zudem ist für den Bambus der Culterra-Dünger besonders geeignet. Urgesteinsmehl (ein Bodenhilfsstoff aus industriell zermahlenem Gestein) enthält wiederum viele Nährstoffe, die den Bambus in der Wachstumsphase unterstützen.

Beim Düngen der Bambuspflanze, soll unter keinen Umständen ein Kunstdünger verwendet werden. Bei dieser Art von Dünger handelt es sich um einen besonders starken Dünger, der den Boden ganz besonders fruchtbar machen soll. Das klingt zwar schön, aber Bambuspflanzen wachsen relativ rapid. Wenn man dieser Sorten dann auch noch einen Kunstdünger dazu gibt, werden sie demnach viel zu schnell wachsen und verlieren dadurch ihre Struktur. Dies schadet auch den Abwehrkräften der Pflanze. Damit sowas nicht passiert, sollte der Dünger nicht zu stark bzw. weniger fruchtbar sein. Die Bambus-Pflanze wird zunächst stärker und robuster, bevor sie in die Höhe wächst.

Wenn die Sprossen zwischen April und Mai treiben, braucht der Bambus eine stickstoffbetonte Düngung. Zwischen  Juni und Juli muss ein zweites Mal mit einem Dünger gedüngt werden , der hauptsächlich Kalium und Stickstoff enthält. Falls der Bambus im Topf angepflanzt wurde, solltest Du bei jeder Düngung eine Zugabe der lebenswichtigen Kieselsäure geben. Am Ende des Sommers solltest Du den Bambus nochmal gut düngen. So gibst Du dem Bambus noch einen Energieschub, bevor es im Winter wieder kälter wird. Die abgefallenen Blätter des Bambus enthalten den wichtigen Nährstoff Silizium. Deshalb sollten die Blätter möglichst nicht abgehakt, sondern auf dem Erdboden im Wurzelbereich der Pflanze verteilt werden.

Die richtige Erde für Deinen Bambus

Welche ist die richtige Erde für meinen Bambus?

Du kannst den Boden um den Bambus mit Laub oder Holzspänen bedecken, um so den Bambus vor der Kälte zu schützen und dem Bambus zusätzliche Nährstoffe zur verfügung zu stellen, wenn das Laub oder Holz kompostiert. Das Pflanzloch sollte circa 2 mal so groß wie der Topf sein und mit lockerer, nährstoffreicher Erde aufgefüllt werden. Der Boden sollte dabei auch immer gut durchlässig sein. Wenn sich nämlich zu viel Wasser im Boden ansammelt, können die Wurzeln anfangen zu schimmeln. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um dafür zu sorgen, dass ein Gartenboden auch immer durchlässig genug ist und bleibt. So könntest Du schwere Bodenarten wie beispielsweise Lehmböden, mit leichteren Torfböden vermischen. Es kann auch helfen, wenn Du einfach nur mit etwas spitzem mehrmals in den Boden sticht, damit das Wasser schneller abfließen kann.

Bambus Schädlinge bekämpfen

Was mache ich wenn meine Bambus Pflanze von Schädlingen befallen wird?

Der größte Feind des Bambus ist die Fäulnis. Diese entsteht durch Staunässe. Im Winter ist die Gefahr besonders groß, weil die Pflanze sich in der Ruhephase befindet und weniger Feuchtigkeit benötigt. Aber auch wenn der Raum zu wenig belüftet ist, kann schnell Fäulnis entstehen. Wenn dies eintrifft musst Du die betroffenen Stellen entfernen. Auch die Erde solltest Du wechseln, wenn die Pflanze noch gerettet werden soll.

Natürliche Schädlinge für den Bambus sind Spinnmilben und Blattläuse. Meistens machen diese nur einen Stopp auf ihrer Reise von Pflanze zu Pflanze. Du kannst hierbei handelsübliche Mittel verwendet, um sie zu bekämpfen. In den meisten Fällen ist der Befall jedoch nicht von langfristig. Oft werden Pflegefehler für Schäden verantwortlich gemacht, da der Zimmerbambus als robust und widerstandsfähig gilt. Bei trockenen, braunen oder befallen Pflanzen, sollte man sein Gießverhalten überprüfen.

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